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Fragen & Antworten

Viele spannende Fragen bekam ich von neugierigen Kindern und auch älteren Lesern gestellt

Hier findest du eine Sammlung, die nach und nach wachsen wird.

Hast du noch eine Frage, die ich nicht beantwortet habe? Dann schreibe mir gerne über das Kontaktformular.

Welcher ist dein Lieblingsbuchstabe?

Diese Frage stellte mir eine Drittklässlerin am bundesweiten Vorlesetag. Hm, die Antwort war gar nicht so leicht. Vielleicht N, weil ich Niklas heiße? Oder G für Grizzlybär? Aber es gibt so viele Buchstaben, die etwas bedeuten. Ich würde vermutlich für das ganze Alphabet Wörter finden. Außer vielleicht für X. Und für Y. Aber ansonsten fällt mir zu jedem ein besonderes Wort ein. Dennoch fand ich eine Antwort, die ein guter Mittelweg war: „Ich mag alle Buchstaben, schließlich brauche ich sie alle, um ein Buch zu schreiben. Auch wenn ich manche von ihnen häufiger verwende und andere so gut wie nie, sind sie trotzdem ein Team, das es nur zusammen gibt.“

Welches ist dein Lieblingsbuch?

Geschichten schreibe ich seit der Grundschule. Damals waren sie ungefähr eine halbe bis maximal eine DIN-A4-Seite lang. Bis dahin waren alle Geschichten in sich geschlossen und alleinstehend. Das änderte sich mit der Geschichte „Der Grizzlybär“. Dort schrieb ich irgendwann eine Fortsetzung. Stück für Stück wuchs das Projekt. Die erste Geschichte findet sich nun in meinem Buch als Kapitel 1 wieder, Teil 2 wurde zum zweiten Kapitel – natürlich mit starker Überarbeitung. Dass es einmal ein Buch würde, hätte ich nie zu träumen gewagt. Auch habe ich mich lange Zeit nicht getraut, überhaupt jemandem zu verraten, dass ich Geschichten schreibe. Heute kann ich das nicht mehr verstehen. Ich kann nur sagen: Sei stolz auf das, was du geschafft hast und präsentiere es der Welt! Glaube an dich und deine Geschichte.

Welches ist dein Lieblingsbuch?

Das ist eine wirklich schwere Frage. Ich liebe alle meine Bücher. Da kann ich mich eigentlich nicht entscheiden. Sie sind für mich wie meine Kinder. Aber müsste ich mich entscheiden, so wäre es immer das aktuellste, an dem ich gerade schreibe. Denn dann bin ich dort mit meinen Gedanken mitten in der Welt und die Freundschaft mit den aktuellen Figuren ist immer etwas ganz besonders. Die anderen mag ich natürlich genauso sehr und ich werde sie nicht vergessen. Nur ist das Verhältnis etwas anders.

Welcher ist dein Lieblingsbuchstabe?

Meine Grizzly-Geschichten schrieb ich alle auf Papier und füllte viele Hefte damit. Es ist ein komplett anderes Gefühl, auf Papier zu schreiben als auf dem Computer. Dort hat das Wort eine ganz andere Bedeutung. Auf dem Blatt streiche ich Fehler durch und er steht trotzdem noch da. Auf dem Computer ist es mit einem Klick auf die berühmt-berüchtigte Löschtaste vollständig und unwiderruflich verschwunden. Für jedes Projekt entscheide ich individuell, wie ich die Rohfassung (also die erste Version) schreibe. Meine Grizzly-Bücher will und kann ich nicht direkt auf dem Computer schreiben. Das fühlt sich einfach falsch an. Es passt nicht. Da die Geschichte in der Natur spielt, fühle ich mich den Figuren näher, wenn ich mit meiner Hand über ein Blatt streife als auf die Tastatur einzuhacken. So geht der Zauber verloren. Meine aktuelle Buchreihe wiederum schreibe ich direkt auf dem Computer, da sie in der Menschenwelt spielt und es ein ganz anderer Bezug zur Geschichte ist. Die Charaktere leben mit modernen Medien, besitzen Handys und haben selbst Computer – die Bären nicht. So ist es okay, ihre Geschichte direkt zu tippen, was zudem bei dieser Geschichte besser und schneller geht. Ich vergleiche es einmal mit Schuhen. Die Geschichte muss zum Schreiben passen. Ich kann auch nicht im Sommer Schneestiefel tragen und im Winter barfuß herumlaufen. Also das geht theoretisch schon, fühlt sich aber nicht richtig an. Und genauso ist es mit meinen Geschichten.

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