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Diebe im Schloss (interaktive Geschichte)

Als Sohn einer armen Bauernfamilie obliegt es dir, deine Familie vor dem Hungertod zu retten. Dein Vater weiß um die Gefahr, doch sieht er keinen Ausweg, dich als ältesten Sohn der Familie ins Schloss zu schicken, um dort Essen für euch zu klauen.

Wähle mit Bedacht, denn jede Entscheidung hat Konsequenzen! In dieser interaktiven Geschichte entscheidest du, wie die Geschichte endet.


Klappentext

Statt trockenem Brot willst du endlich mal was Richtiges zu essen bekommen. Nur bist du in deinem Nebenjob als Gaukler einfach nicht lustig genug, um das große Geld zu machen. Deshalb schleichst du dich ins Schloss, um für dich und deine Familie Essen zu stibitzen. Eine verlassene Kutsche bringt dich auf eine wagemutige Idee: Gut getarnt als Diener oder Prinz erwarten dich Schloss erwarten dich allerlei unerwartete Situationen, die dir dein Vorhaben auf kurioseste Weisen erschweren. Gelingt es dir, den Versuchungen zu widerstehen und deinen Auftrag zu erfüllen?


Veröffentlichungsdatum: 27.03.2025

Seiten: 167

Cover & Illustrationen: Niklas Böhringer (KI-generiert mit GoogleGemini)



Leseprobe

001

Brot. Immer nur trockenes Brot. Du hast es so satt. Wie sollst du als Gaukler deine Späße machen, wenn dir ständig der Magen knurrt? Und das auch noch vor den ganzen Adeligen, neureichen Tunichtguten und Schlotbaronen, die sich mit Köstlichkeiten den Wanst vollschlagen. Kein Wunder also, dass der Herzog dich aus dem Schloss werfen ließ, als niemand über deine schlechten Witze lachte. Das ist sowas von ungerecht!

Da deine Familie und du nicht mehr länger ohne Essen überleben könnt, hat der Vater dir, seinem ältesten Sohn, diese schwere Aufgabe aufgebürdet, obwohl er um die Gefahr weiß. Ihm bleibt keine andere Wahl.

Aber dann war da diese verlassene Kutsche am Wegesrand und dir kam eine Idee …

Nanu? Die Pferde sind eingespannt? Das ist deine Gelegenheit! Schnell pirschst du dich hinüber, unbemerkt von den Wachen am Schlosstor. Zu deiner Freude findest du edle Kleider darin, die du dir schnell überziehst. Du kletterst auf den Kutschbock und lenkst das Gespann zum Schloss.

Die Wachen bemerken dich sofort.

„Halt! Wer seid Ihr?“, fragt der Wachmann streng.

Für wen gibst du dich aus?

  • Wenn du dich als Prinz ausgibst, lies weiter bei 2.

  • Wenn du dich als Diener ausgibst, lies weiter bei 81.

002

Auf diese Frage hast du dich natürlich vorbereitet. Du hast mitbekommen, dass auf dem Schloss gerade ein großes Fest stattfindet. Das machst du dir zunutze.

„Ich bin der Sohn des Großherzogs von Loriel, Prinz von Loriel“, sagst du mit vornehmer Stimme. „Mein Vater weilt bereits auf den Festlichkeiten und ich möchte ihn mit einem Besuch überraschen. Wir haben uns lange nicht gesehen. Wollt Ihr mir etwa diese Überraschung zunichte machen?“

„Verzeiht, natürlich nicht“, antwortet die Wache unsicher.

Tatsächlich hast du Erfolg. Die Wachen verbeugen sich und lassen dich passieren.

Doch was nun? Du befindest dich direkt vor dem Haupteingang. Sollst du es wagen, diesen zu benutzen? So würde dich jeder direkt sehen. Außerdem stehst du nicht auf der Gästeliste. Wäre da der Nebeneingang nicht die bessere Wahl, um unentdeckt ins Schloss zu gelangen? Welchen Eingang wählst du?

  • Ganz klar den Haupteingang, schließlich bist du der Prinz. Tritt ein bei 3.

  • Du willst dein Glück nicht zu sehr herausfordern und wählst lieber den unscheinbareren Nebeneingang. Lies heimlich weiter bei 4.

003

Du entscheidest dich also für den Haupteingang? Nun ja, mutig scheinst du zu sein. Hoffentlich wird dir das nicht zum Verhängnis!

Die Wache hast du schließlich erfolgreich belogen. Wieso sollte das nicht auch ein zweites Mal klappen?

„Seid gegrüßt“, sagst du vornehm.

„Und Ihr seid?“ Skeptisch beäugt dich der Mann, der die Namensliste gezückt hat.

„Ich bin Großherzog von Loriels Sohn, ich habe mich verspätet“, erklärst du.

Leider stehst du nicht auf der Liste. Der Mann kann deinen Namen natürlich nicht finden – schließlich hat dieser Großherzog gar keinen Sohn.

„Es soll ein Überraschungsbesuch sein! Nun lassen Sie mich hinein. Mein Vater wird gewiss nicht erfreut sein, wenn seinem Sohn der Einlass verwehrt wird!“, drohst du pampig an.

Eine Weile überlegt der Wachmann. Was er wohl denkt?

  • Wenn du dich für eine Schmeichelei entscheidest, um von dir abzulenken, lies weiter bei 5.

  • Wenn du ihm drohst, lies weiter bei 6.

004

Der Nebeneingang erscheint dir sicherer. In den Schlosshof hast du es bereits mit einer Lüge geschafft. Noch weiter möchtest du dein Glück nicht herausfordern. Geduckt läufst du auf Zehenspitzen leise zu einem der unscheinbaren Eingänge, die für die Dienstboten und Mägde gedacht sind. Zu deinem Glück sind diese unbewacht.

Zwar bist du nun im Schloss, doch die Gänge sind das reinste Labyrinth. Wie sich die Diener hier zurechtfinden, ist dir ein Rätsel.

Da öffnet sich eine Tür und Musik dringt entfernt an deine Ohren. Ja, in dieser Richtung muss der Ballsaal liegen! Du folgst den Klängen, die allmählich lauter werden.

  • Wenn du schneller wirst, renne zu 7.

  • Wenn du die Ruhe bewahrst, lauf langsam weiter nach 9.




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