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FSJ-Blog #31

Aktualisiert: 21. Mai 2023

15.05.2023 – 19.05.2023


Kopfrechnen, Eisessen, Cake-Pops, Summergames


Mathe ist eigentlich das Fach, das mir all die Jahre neben Englisch mitunter am wenigsten Spaß gemacht hat. Trotzdem fand ich mich am Dienstag im Mathematikunterricht der 3a wieder, die sich auf eine anstehende Arbeit vorbereitete. Ich hospitierte bei Frau Beitz, die ich schon einmal im Unterricht begleiten durfte. Bei Fragen half ich und erklärte manche Aufgaben, doch schnell merkte ich, dass Kopfrechnen nicht meine Stärke war. Tja, seit ich als Schüler den Taschenrechner benutzen durfte, vernachlässigte ich das Kopfrechnen, obwohl es doch so wichtig sei, wie die Lehrerinnen und Lehrer uns immer wieder einbläuten. Was soll ich sagen – sie hatten recht! Schriftlich Subtrahieren oder Dividieren … puh, das musste ich selbst neu lernen, da ich es eigentlich nie mehr nutzte. Dabei ist es eine große Erleichterung, schriftlich rechnen zu können.

Nach langer Arbeit an den Plakaten über Social Media hat sich der Wahlbereich „Schulhof-Influencer“ eine süße Belohnung verdient. Gemeinsam mit Herrn Mayer machten wir uns auf den Weg zum Eiscafé Mocca, wo jeder Schüler zwei Kugeln des kalten Glücks spendiert bekam. Ich entschied mich für Bitter-Schokolade und Joghurt. Auf dem Rückweg kamen wir am Bühnspielplatz vorbei, der natürlich ausgiebig getestet werden musste.

Verwöhnt wurden auch die Kinder im gut besuchten Spielnachmittag, bei dem Viona Cake-Pops machte. Zuckersüß und kunterbunt präsentierten die Grundschüler stolz ihre Backwerke. Die Versuchung zu naschen war groß und nicht alle schafften es, sich zu beherrschen. Ich gehörte ebenfalls zu dieser Gruppe.

Donnerstag: Feiertag.

Am Freitag waren die Summergames angesagt. Mit einem Bollerwagen voller Bälle, anderen Spielsachen und Knabbersachen machten wir uns mit der Bahn auf den Weg nach Karlsruhe in die Günther-Klotz-Anlage, wo sich viele Jugendhäuser im Umkreis trafen, um gemeinsam zu spielen und Spaß zu haben. Ob Frisbee, Federball, Volleyball, Boule oder auch Chacka – für jeden war etwas dabei. Gut zu erkennen waren wir an unserer „Jugendhaus Villa Federbach“-Fahne, die am Bollerwagen befestigt wehte. Diese begleitete uns auch auf die ausgelassene Bootsfahrt. Viele Boote, noch mehr Kinder und Jugendliche und am meisten Spaß. In Vierer- und Fünfergruppen ging es aufs Wasser, hinaus auf den See. „Und eins und zwei und drei … links, weiter nach rechts“, bekam ich die Anweisungen meiner Matrosen, da ich ja rückwärts ruderte und nicht sah, wohin ich fuhr. Durch ihre hervorragenden Kommandos verfingen wir uns kein einziges Mal am Ufer. Natürlich durfte auch ein Wettrennen nicht fehlen. Unter der Führung von Kapitänin Chiara und ihren Matrosen ruderte Steuermann Niklas, was das Zeug hielt. Mit mehreren Knoten nahmen unsere Schiffe an Fahrt auf. Begleitet von wilden Seemannsgesängen und „What shall we do with a drunken sailor?“ fuhr die „SMS Villa“ knapp als Erste ins Ziel. Belohnt wurden die hungrigen Abenteurer im Kühlen Krug mit Pommes und einem kühlen Getränk, um sich zu stärken.

Diesmal nicht rudernd, sondern mit dem Bus, fährt meine Seminargruppe zu ihrem vierten und letzten Seminar nach Italien an den Gardasee. Ich freue mich schon sehr darauf, meine Seminar-Freunde wiederzusehen.


Grüße von eurem FSJler Niklas

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